21. Mai 2017 Veganes Mitbringbuffet in Aachen!

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*FOR ENGLISH: PLEASE SCROLL DOWN*

Das vierte Vegan Potluck Dinner im Welthaus! Am 21. Mai 2017 ab 17:30 Uhr. Infos und Anfahrt zum Welthaus: http://www.welthaus-aachen.de/

Das Prinzip ist einfach: jede*r bringt ein veganes Gericht mit und alle werden satt und glücklich. Egal, ob Dip, Curry, Salat, Kuchen oder auch einfach ein paar Äpfel oder Brot, alles ist erlaubt, solange es komplett vegan, d.h. ohne jegliche tierische Bestandteile ist. Falls Ihr Fragen habt, stellt die gerne in dieser Veranstaltung. Es gibt in der Küche einen Herd mit Backofen zum Aufwärmen.

Bitte denkt daran, ein Schild mit dem Namen Eures Gerichts und, wenn möglich, den Zutaten mitzubringen. Es gibt kein Geschirr oder Besteck in der Küche des Welthauses, deshalb bringt bitte alles selbst mit und denkt auch an Löffel o.ä. zum Servieren Eures Gerichts. Spülen könnt Ihr alles vor Ort.

Wir steuern wieder Tee und Wasser bei, bringt aber gerne noch eigene Getränke mit, damit es auch für alle reicht. Die Veranstaltung läuft auch dieses Mal spendenbasiert. Wir werden eine Spendendose aufstellen und würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns eine kleine Spende da lasst, damit es auch in Zukunft viele, viele Potlucks geben kann.

Wir freuen uns wieder auf einen grandiosen Abend mit Euch!

Falls Ihr noch Fragen habt, wendet Euch gerne an: lisa@aachen-vegan.de


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Welcome to the fourth edition of our Vegan Potluck in Aachen! 21st of May starting at 5:30 pm at An der Schanz 1 in 52064 Aachen. Further information and how to get there: http://www.welthaus-aachen.de/

This is how it works: everyone brings a vegan dish to share with the others and everyone leaves satisfied and happy. Whether you spend hours in the kitchen to prepare a fancypants casserole or just bring a bunch of bananas or some bread, everything’s appreciated as long as it is completely vegan, e.g. without any animal products. If you have any questions on this, please feel free to post them here. There is a stove with an oven available for warming up your food.

Please bring a little sign with the name of your dish, and if possible, list all the ingredients. Also, we cannot provide plates and cutlery for everyone, so please bring your own. Don’t forget to bring a spoon or the like for serving your dish. Dishes can be washed in the kitchen.

We will bring tea and water, but if you wish to bring your own drinks, perfect! This event is non-profit and donationbased. If you would like us to organize many more potlucks in the future, please leave a donation in the respective box.

We are looking forward to another great evening with you!

For further questions, please contact us at: lisa@aachen-vegan.de

Kämpft um den letzten Rest des Hambacher Forsts!

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Das Konzerninteressen und Profit in unserer Politik wichtiger ist, als Luft zum Atmen wissen wir schon lange. Selbst in Zeiten, zu denen wir den Klimawandel nicht mehr aufhalten können, wird Braunkohleabbau weiter gefördert.Und das, obwohl es so viele regenerative Alternativen gibt, die stattdessen gefördert werden könnten. Ein nicht weit von Aachen entferndes Beispiel spiegelt diese Übermacht von Wirtschaftsinteressen und die Umweltzerstörtung wider: Im Hambacher Forst umkämpfen seit 2012  Aktivist_innen die letzten 10% des einst riesigen Waldes, der zum größten Teil bereits dem RWE-Tagebau zum Opfer gefallen ist – um Braunkohle zu gewinnen. Obwohl RWE den Wald durch die Polizei immer wieder räumen lässt, ist durch zahlreiche Medienberichte dokumentiert, dass der Wald immer wieder durch die Aktivist_innen neu besetzt wird, die ihre Aktionen auch veröffentlichen.

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Wer sich selbst ein Bild machen möchte kann die Aktivist_innen im Hambacher Forst im Camp besuchen. Oder aber, man nimmt am nächsten Waldspaziergang durch den Hambacher Forst teil. Mittlerweile haben dies bereits über 5.000 Menschen getan. Aachen Vegan war gestern neben über 300 weiteren Besuchern mit vor Ort. Hier war ein direkter Austausch mit den Aktivist_innen möglich, man konnte sich ein Bild vom Wald, dem Protestcamp und seinen Bewohner_innen und dem Abbaugebiet machen und Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen.

Mitmachen? Spenden? Aktiv werden?

Der einfachste Weg lautet: Stromanbieter_in wechseln – niemand muss RWE-Kund_in sein oder vergleichbare Firmen unterstützen. Das kann man bequem und sofort. Hier findet ihr eine Seite, die glaubwürdige Öko-Stromanbieter_innen listet. Ebenfalls kann etwas getan werden, in dem die Petition zur Rettung des Hambacher Forsts unterzeichnet wird. Sehr geholfen wird den Aktivist_innen durch Unterstützung vor Ort oder durch Spenden. Hier findet ihr Möglichkeiten, wie ihr gegen die Rodung des Hambacher Forsts am besten unterstützen könnt.

Weitere Infos auch auf der Facebookseite Hambacher Forst Besetzung.

Bildnachweis:

Weihnachts Bake Sale

Am 11. Dezember gibt es wieder unseren Vegan Bake Sale als Weihnachtsedition! Wir sammeln Spenden für den Gnadenhof des Tierschutzvereins Kreis Aachen e.V. in Stolberg. Ihr bekommt dafür jede Menge Plätzchen, Cupcakes und sonstige Leckereien zum Mitnehmen und Probieren. Wer auch etwas backen oder am Stand helfen möchte, kann sich gerne bei uns melden! bakesale_flyer_web

Veganes Picknick im Westpark

Wir treffen uns am Freitag, den 6. Mai 2016 ab 15 Uhr im Westpark und eröffnen die Picknick Saison! Mit Decke, Essen+Trinken (vegan, natürlich) und den dazu notwendigen Utensilien bist Du herzlich willkommen. Wir sitzen auf der großen Wiese links neben dem Eingang Gartenstraße. Komm einfach vorbei, ohne Anmeldung oder so. DSC_1828

Vegan Bake Sale in Aachen

12968181_1710134199274263_7700653949466922864_oIm April finden weltweit Vegan Bake Sales statt (http://veganbakesale.org/), da darf Aachen natürlich nicht fehlen! Deshalb veranstalten wir am 30. April am Glaskubus (Nähe Elisenbrunnen) wieder einen Bake Sale, um der Welt zu zeigen, dass Tierleid kein Geschmacksträger ist. Die Spenden gehen wieder an den Tierschutzverein Kreis Aachen e.V. und die Tiere am Gnadenhof in Stolberg (http://www.tierschutz-kreis-aachen.de/).

Kommt gerne vorbei, testet ausgiebig unsere Backkünste und lasst uns eine kleine Spende da.

Falls Ihr Euch aktiv beteiligen möchtet, freuen wir uns auch sehr! Wer wiegen, rühren, backen, verzieren und verpacken mag, kann sich gerne hier eintragen und sein Backwerk einfach am 30. April zum Stand bringen. 

https://dudle.inf.tu-dresden.de/3rbkcx5n/

Gebacken werden darf alles, was lecker ist. Schokolade, Schokolade, Schokolade ist wichtig! Außerdem alles, was sich hübsch eintüten und einfach mitnehmen lässt.

Wer gerne mit am Stand stehen und Fragen zum veganen Leben beantworten möchte, darf sich gerne hier eintragen.

https://dudle.inf.tu-dresden.de/Standbetreuung/

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr auf Euch!

Refugees Welcome!

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Am Silvesterabend haben sich „400 bis 500 junge Männer vor dem Kölner Hauptbahnhof und auf dem Domplatz versammelt, die unkontrolliert Feuerwerk in der Menge gezündet hätten und bereits ‚völlig enthemmt‘ gewesen seien. Bis Mitternacht seien etwa 500 weitere dazu gekommen […].Währenddessen und auch danach seien Gruppen junger Männer zwischen 15 und 35 Jahren gemeinsam auf die Menschen losgegangen, um sie zu bestehlen. Sie hätten zudem Frauen bedrängt und berührt. […] Etwa 15 Frauen zeigten sexuelle Übergriffe an, in einem Fall handele es sich in juristischer Hinsicht um Vergewaltigung. […] 60 Anzeigen sind bislang bei der Polizei eingegangen.“[1]

Diese Vorfälle sind widerlich, menschenverachtend und zu verurteilen. Keine Person sollte Opfer von solchen Übergriffen werden.

Bisher scheint über die Täter kaum etwas bekannt, die Polizei spricht von Personen, die „vom Aussehen aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum kommen können“[1]. In der aktuellen Situation hat dies Auswirkungen auf in Deutschland lebenden Geflohenen, da sie von vielen unter Generalverdacht gestellt werden.

Jede_r einzelne Täter_in, der/die sexuelle Übergriffe oder andere Gewalttaten an anderen Personen verübt, muss immer mit dem gesamten Repertoire, das dem Strafvollzug zur Verfügung steht, bestraft werden. Ausnahmslos. Hierbei darf aber kein Unterschied aufgrund der Nationalität gemacht werden. Wenn ein_e Sexualstraftäter_in in sein/ihr Herkunftsland zurückverwiesen wird, werden andere Personen in Gefahr gebracht: Wenn das Problem lediglich in ein anderes Land verlagert wird, besteht die Gefahr, dass die Täter_innen dort wieder übergriffig werden und andere Personen Opfer sexueller Belästigung oder sexuellen Missbrauchs werden. Es muss ein Anliegen aller sein, dass Straftaten dieser Art nicht mehr an Personen verübt werden – egal an wem und egal wo. Wer es für eine Lösung hält, das Problem hinter die eigene Landesgrenze zu schieben und dabei in Kauf nimmt oder es für besser hält, dass weitere Personen (die nicht die eigene Nationalität haben) zu Schaden kommen, hat das Problem nicht verstanden:

Es muss sich gefragt werden, wie es möglich ist, dass an einem der belebtesten Plätze Kölns (organisierte) Straftaten dieses Ausmaßes an Personen verübt werden können. Warum können sich Frauen offensichtlich immer noch nicht in einer der belebtesten Nächte an einem der belebtesten Orte der Stadt aufhalten, ohne Opfer von Gewalt zu werden? Wie kann diesen Personen besser geholfen werden? Warum werden diese und alle weiteren sexuellen Übergriffe, die in dieser Nacht (oder allen anderen Nächten) an Personen verübt wurden, nicht stärker geahndet und bestraft?

Bezogen auf die Situation der Geflohenen bleibt zu sagen, dass die „Gruppe der Geflohenen“ (sofern sich diese Gruppe überhaupt bilden lässt), genauso heterogen ist, wie unsere Gesellschaft auch. Es gibt fliehende Familien, Minderjährige, Berufstätige, Schulkinder, Auszubildende, alleinerziehende Väter oder Mütter mit Kind, aber eben auch Kriminelle. Bitte hört nicht auf, Geflohene differenziert wahrzunehmen. Kriminelle gilt es zu bestrafen. Allen anderen muss unsere Hilfe zur Verfügung stehen.

Quellen:

[1] www.sueddeutsche.de/panorama/straftaten-an-silvester-voellig-enthemmt-polizei-staunt-ueber-gewalt-in-koeln-1.2805623

Bildquelle: http://www.rootsofcompassion.org

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